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Präambel
Das „Vater unser“ ist das Gebet, das allen Christen auf der ganzen Welt bekannt und heilig ist und ein einendes Band darstellt. Nach diesem Gebet Jesu soll sich das zukünftige Gemeindeleben unserer Pfarreiengemeinschaft in Liturgie, Katechese, Diakonie und Gemeinschaft ausrichten.
Es beinhaltet alles, was in der Beziehung zwischen Gott und Mensch, zwischen Mensch und Mitmensch zu einem Leben in Heil und Fülle führt.

 
Vater unser im
Himmel

Als Kinder Gottes leben wir eine geschwisterliche
Gemeinschaft, in der jede/r mit
seinen/ihren Fähigkeiten und Begabungen
akzeptiert ist und in der wir uns in Toleranz
und im verständnisvollen Dialog begegnen.
• Männer und Frauen sind gleichwertig.
• Einheimische und Fremde sind jederzeit
und gleichermaßen willkommen.
• Unterschiedliche Charismen dürfen sich
entfalten und werden gefördert.
• Ökumene ist unser Auftrag.
• Das Leben ist uns heilig, unwertes Leben
gibt es nicht.
• Schuldig Gewordene dürfen neuen
Anfang wagen.
• Wir handeln in Solidarität mit den
Benachteiligten in der ganzen Welt.
   
Geheiligt werde
dein Name

Wir pflegen eine Kultur,
die Gott in unserem Alltag
Raum gibt und ihn
als persönlichen
und befreienden
Gott erfahrbar macht.
• Gottesdienst heißt für uns:
regelmäßiges Beten und Bekennen in
Gemeinschaft als Feier zu erleben.
• Die Eucharistiefeier ist Glanz und
Höhepunkt unseres Gemeindelebens.
• Durch Verkündigung, Katechese und
Diakonie geben wir Zeugnis von
unserem Glauben im Alltag.
• Wir verurteilen jegliche Entwürdigung
des Heiligen.
   
Dein Reich komme
Durch gegenseitigen Respekt und dienende
Mithilfe tragen wir alle dazu bei, eine
lebensfördernde Gemeinschaft aufzubauen,
durch Bewahrung der Schöpfung
auch für zukünftige Generationen.
• Jede Machtausübung ist uns fremd.
• Jeder ist der Diener aller.
• Wir wollen Anwalt der Schwachen,
Rechtlosen und Gescheiterten sein.
• Scheinbar unvereinbare Gegensätze
dürfen angesprochen und versöhnt
werden.
• Wir werden Mahner und Förderer sein
für die Bewahrung der Schöpfung.
   
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf
Erden
Im Geiste unseres Glaubens übernehmen
wir Verantwortung in Politik, Gesellschaft
und Kirche.
• Wir werden als Christen Stellung
beziehen zu den existenziellen Fragen
der Menschen.
• Phantasievoll wollen wir Zukunft
gestalten.
• Als Christen mischen wir uns ein in
Politik, Medien und Öffentlichkeit.
• Wir übernehmen Verantwortung für ein
gelingendes Leben der Menschen.
• Unsere vornehmste Aufgabe ist es,
Frieden zu stiften.
   
Unser tägliches Brot gib uns heute
Durch christliche Nächstenliebe und
maßvolle Selbstbeschränkung wollen wir
dazu beitragen, das Existenzminimum für
jeden Menschen verlässlich zu erreichen.
• Genügend Nahrung und sauberes Wasser
sind die Grundbedürfnisse jedes
Menschen.
• Wir unterstützen die Sicherung der
Arbeitsplätze.
• Die Wertevermittlung in der Kinder- und
Jugendarbeit ist für uns unverzichtbar.
• Wir suchen gemeinsam nach Antworten
auf die Sinnfragen der Menschen.
• Menschen in den Gemeinden
brauchen einen Ansprechpartner /
eine Ansprechpartnerin im Ort.
   
Und vergib uns
unsere Schuld, wie
auch wir vergeben
unseren Schuldigern

Eine Haltung der Bescheidenheit und
Demut erleichtert es uns, Fehler einzugestehen,
Schuld zuzugeben und um
Versöhnung zu bitten, um so den Frieden
untereinander und in der Welt zu
ermöglichen.
• In unserem unvollkommenen Leben
dürfen Fehler geschehen.
• Schuldig Gewordene werden nicht
ausgegrenzt.
• Vergebung und ein Neuanfang in Würde
sind immer wieder möglich.
• „Liebe Deine Feinde“ fordert ein
Beenden aller Zerwürfnisse.
• Durch Aufklärung können alle
Vorurteile abgebaut werden.
   
Und führe uns nicht
in Versuchung
Trotz der Ablenkungen und Verführungen
der säkularen Welt wollen wir miteinander
den Reichtum des Glaubens für das Leben
erfahrbar machen.
• Wir beteiligen uns nicht an rücksichtslosen
Geschäften mit Geld und Macht.
• Jede Form der Korruption lehnen wir
ab.
• Esoterik und Aberglauben sind für uns
inhaltslos.
• Wir bezeugen den heilenden, lebensspendenden
und befreienden Gott,
der bleibend ist, über die kurzlebige
Spaßgesellschaft und das schnelle Glück
hinaus.
   
Sondern erlöse uns
von dem Bösen
Die Hoffnung auf ein Leben in Fülle
trägt und beflügelt uns für die Herausforderungen
unseres Alltags.
• Die alles umfassende Nächstenliebe führt
zu einem gerechten, toleranten und
friedlichen Miteinander.
• Im Nächsten erkennen wir Gottes
Ebenbild.
• Wir begleiten Leidende und Sterbende
mit unserem Mitgefühl und Beistand.
• Wir leben unsere Überzeugung, dass es
ein Dasein in Fülle gibt, über den Tod
hinaus.
   
Denn dein ist das
Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.